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Das Wissen um das Keltern von Wein wird in unserer Familie bereits seit mehreren Generationen weitergegeben
und immer wieder verfeinert. In der historischen Weinstadt RETZ ist unser kleines Weingut beheimatet.
Wie es zur damaligen Zeit üblich war, wurde der Betrieb immer wieder an die Kinder übergeben
und umfasst heute eine Wirtschaftsfläche von ca. 1 ha. Auf dieser Rebfläche haben wir neben dem
für das Weinviertel typischen Grünen Veltliner auch Weißburgunder und Ruländer ausgepflanzt.
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An der Tradition festhaltend wird der Betrieb nebenberuflich weitergeführt.
Die Beziehung zum Wein ist im Hause WEISS von Leidenschaft und Liebe geprägt.
Das Gespür für Wein prägt die Arbeit im Weingarten, bei der Lese, bei der Kelterung des gewonnenen Saftes.
Eisweinlese 2009, ein eiskaltes Erlebnis!
Tief verschneit hingen die Trauben an den Rebstöcken und es galt, zuerst das „Schneehauberl“ von den Trauben zu entfernen.
Das Wetter meinte es gut mit uns, die Sonne
strahlte bei klirrender Kälte in ihrer vollen Pracht, ein wirklich schöner
Wintertag.
Das Pressen der Trauben erfolgte sehr langsam, der Pressvorgang der gesamten Ernte dauerte über 24 Stunden. Die Weinpresse überzog sich mit einer hauchdünnen Eisschicht, an den Schlitzen des Presskorbes, wo der Traubensaft herausrann, bildeten sich kleine Eiszäpfchen. Die tiefen Temperaturen gewährleisteten kein Auftauen der Trauben. Für unseren kleinen Weinbaubetrieb war die Eisweinlese erstmalig und wir hatten keinerlei Erfahrungen wie sich die Verarbeitung der Trauben gestalten würde. Besonderen Dank wollen wir den Helfern bei der Lese aussprechen, unseren Nachbarn der Fam. SCHNABL, Fam. GLOCKER und einem deutschen Gast aus dem hohen Norden Herrn SEIFERT.
Unsere Nachbarn, Franz und Reinhard Schnabl
Die Nachbarin Frau Schnabl und Opa Weiss
Einer unserer fleißigsten Helfer, Hr. Seifert. Er und seine Frau sind schon seit Jahren „Stammleser“ bei uns.
In den frühen Morgenstunden war nicht nur dem Traktor kalt! |
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